Dagmar Shorny
Yoga: Praxis – Therapie – Philosophie

Worin besteht die Yogapraxis?

Körperübungen (Asana): Helfen Kraft und Flexibilität im Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Blockaden werden gelöst, der harmonische Fluss der Bewegung wiederhergestellt und erhalten.

Atemübung (Pranayama): Der Atem ist die Verbindung von aussen und innen. Im fokusierten Atem- und Bewegungsfluss kommen Nerven zur Ruhe, der Geist wird klar, der Körper gereinigt.
Pranayama kann in Verbindung mit dem Körper oder als eigene Übung geübt werden

Stimme (Mantra): Die Stimme läßt unsere Atmung gleichmäßig fließen und sie ist ein Tor zu unseren Gefühlen. Im Yoga können wir mit Vokalen oder Silben tönen oder wir können Worte, Mantras verwenden. Mantras sind an keine Religion und keine Sprache gebunden.

Selbstreflexion (Svadhyaya): Die Yogaphilosophie bietet uns viele Anregungen zur Selbstreflexion, die wir in unsere Praxis einbinden können. Ohne uns selbst und unser Verhalten im Alltag zu reflektieren, können wir uns nicht verändern.

Visualisierung, Imagination (Bhavana): Für manche Menschen ist die Visualisierung eines Bildes, Wortes oder Themas ein direkter Weg zu sich selbst. Die Yogatradition schlägt viele solcher Bilder und Themen vor.

Meditation (Dhyanam): Der subtilste Teil der Yogaübung. Meditation ist nur bis zu einem begrenzten Grad Technik oder Übung, ab einem bestimmten Punkt passiert sie, wenn wir gut vorbereitet sind. Wenn das Feld bestellt ist, wächst die Frucht. Das Ziel in der Meditation ist, die innere Freiheit zu finden.