Mag.a Dagmar Nora Shorny
Psychotherapeutin

Methoden & Arbeitsweise

Existenzanalyse (EA)

 

EA hilft, die relevanten Fragen zu stellen:

Was kann ich und wie gibt es mir Halt? Wie mag ich leben? Wer bin ich? Wo soll es hingehen? Wie werde ich mir und meiner Umgebung gerecht?

Im Zentrum dieser Fragen steht die Person, die diese Fragen stellt und die ihr Leben frei und verantwortungsbewusst gestaltet im Rahmen ihrer jetzigen Lebenssituation.

 

In der EA arbeiten wir sinn-, wert- und ressourcenorientiert. Sinn, Wert, Selbstwert, Selbstfindung, Freiheit und Verantwortung gegenüber dem Leben sind Schlüsselbegriffe.

 

Methode: In der EA arbeiten wir phänomenologisch, dh. wir lassen einen Raum entstehen, in dem sich zeigen kann, was Sie in der Tiefe bewegt und warum. Wir versuchen, nicht zu interpretieren, sondern konkret mit dem zu arbeiten, was Sie erleben.

Neben konkreten aus der EA entstandenen Methoden ist Platz für hilfreiche Methoden aus anderen Therapierichtungen, wenn sie den Prozess unterstützen können.

 

Die Existenzanalyse und Logotherapie wurde gegründet vom Wiener Psychiater Viktor Frankl und weiter entwickelt von Alfried Längle. Mehr Informationen zu Theorie und Geschichte der EA finden sie auf der Seite der GLE Österreich.

 

»Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch, entsprechend der Einzigartigkeit jeder Person, sondern auch von Stunde zu Stunde gemäß der Einmaligkeit jeder Situation!«

Viktor Frankl

Focusing

Der Körper ist unser Resonanzraum, zu allem was wir erleben haben wir ein Gefühl, wie es sich im Körper anfühlt. Wenn wir zB. jemand sehen, der einer bekannten Person ähnlich sieht oder wenn wir uns an den letzten Urlaub erinnern. Diese Körperempfindungen, „Felt Senses“ beinhalten viel Information darüber, was uns etwas bedeutet.

Focusing ist eine fein ausgearbeitete Methode, diesen Körperempfindungen nachzugehen, dem Körper zuzuhören, während wir uns mit Lebensthemen, Gefühlen oder Gedanken beschäftigen. In der Resonanz des Körpers im Hier und Jetzt liegt der Schlüssel zum Verständnis und oft auch der Schlüssel zu Veränderung.

 

Focusing ist eine psychologische Methode, die philosophisch begründet, wissenschaftlich überprüft und klinisch erprobt ist.

Focusing wurde von Eugene Gendlin, Philosoph und Psychotherapeut entwickelt. Mehr zu »Was ist Focusing« auf der Seite des DAF

 

Achtsame Atem- und Körperorientierung

Psychische Probleme wie Stress, Angst, Depression oder Traumafolgen zeigen sich auch im Körper. Atemprobleme, Anspannung, Taubheitsgefühl, Engegefühl und vieles mehr gehören zur Sprache des Körpers.

 

Im Rahmen der Psychotherapie geht es darum, die Signale des Körpers wahrzunehmen und so mit sich selbst in besseren Kontakt zu kommen.

Mit einfachen Spür- und Wahrnehmungsübungen beginnen wir, uns besser zu verstehen. Einfache Atemübungen und achtsame Körperbewegungen beruhigen das autonome Nervensystem und leisten einen wichtigen Beitrag zur psychischen Gesundung.

 

Schlüsselbegriffe sind: Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Bewusstheit, Achtsamkeit, Beruhigung, Zentrierung

 

Was ist Focusing?
»Meine einfachste und kürzeste Antwort lautet: Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit etwas ist, das man körperlich spürt, ohne schon zu wissen, was es ist«
Gene Gendlin